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Abbildung: Herder Mix Elfie - Verbellanzeige auf einem Abbruchgelände
Aller Anfang ist schwer und so manches Mal weiß man nicht welchen Weg man gehen soll. Es wird ausprobiert und es zeigt sich schnell an welchen Stellen in der Ausbildung Fehler aufgekommen sind, die gegebenenfalls irreparabel sich zeigen. Mit diesen Fehlern arbeitet man dann über Jahre weiter.
Das Training von Rettungshunden umfasst viele verschiedene Trainingseinheiten in Bezug der zu leistenden Einsatzbewältigung. Es gilt, den Hund aufgrund seiner Fähigkeiten sicher und schnellstmöglich für seine Aufgabe, die Suche nach Menschen, vorzubereiten. Unerheblich ist dabei in welcher Form der Hund eine Person antrifft und wie sich diese verhält. Der ausgebildete Rettungshund hat ohne Umstände diese Personen in einem abzusuchenden Waldstück, Trümmerfeld, Objekt anzuzeigen.
Die Anzeige ist in unserer Arbeitsform ein strukturierter Aufbau der dem Hund ohne Einschränkungen durch Leinenhandling, körperliche Einwirkungen des Hundeführers sowie des Helfers oder eines unbeteiligten Dritten eventuell Trainers vermittelt wird. Es ist ein Spiel und dieses muss der Hundeführer selbst in kleinen Schritten seinem Hund verständlich machen. In den Trainingseinheiten beschränken wir uns auf 3 sichtbare Positionen der Personen, hier stehend, sitzend und liegend. Zum Zeitpunkt der Einsatzbewältigung muss der Hund ohne jegliche Anreize in der Lage sein, sein erlerntes Verhalten an jeder Örtlichkeit sicher auszuführen.
Die Einsatzrealität hat über längere Zeiträume aufgezeigt, wie sich abgängige und vermisste Personen verhalten. Das heißt für unsere Arbeit, dass die Personen im Training keine besonderen Befähigungen aufweisen müssen. Sie sollen sich nicht bewegen, den Hund locken, ihn animieren. Treten an dieser Stelle Schwierigkeiten auf, so müssen wir an einer anderen Stelle und nicht bei der anzuzeigenden Person eine Veränderung einfließen lassen, um dem Hund eine Anzeige als lohnenswert zu vermitteln.
Unsere Seminare sind in einfacher, verständlicher Form aufgebaut und sprechen den Hund in seinem Spiel- und Beutebereich an. Alle Arbeitsformen über den Motivationsbereich zielen darauf ab, dem auszubildenden Hund sein zu lösendes Aufgabenfeld zwangsfrei nahe zu bringen. Der Hundeführer erarbeitet zusammen mit seinem Hund die erlernbaren Grundlagen. Der Helfer hat in dem Bereich der Ausbildung nicht mehr den Stellenwert eines "guten Helfers". Die Realität der Einsatzbewältigung zeigt auf, dass der aufgefundene Helfer nur Halter der Bestätigung ist. Jeder ist zu diesem Zwecke verwendbar, somit ermöglichen wir unseren Hunden ein klar gegliedertes "Bild", hier Verhalten, was er nach einer Trainingsspanne sicher abrufen kann. Wichtiger Punkt in der Konditionierung eines gewünschten Verhaltens ist die kontinuierliche Aufbauarbeit; ein ständiger Gelände- und Objektwechsel sowie das immer gleiche Bestätigungsmuster im Spiel- und Beutebereich. Eine weitere Hilfestellung ist die Aufzeichnung der Trainingseinheiten während der Seminare, sodass für den Hundeführer die Möglichkeit besteht sich selbst bei der Arbeit mit seinem Hund zu sehen. Die Videoaufnahmen dienen zum einen der Fehleraufzeichnung und dem weiteren Trainingsaufbau zu Hause.
© WestLaekenteam
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