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    <title>WestLaekenteam  Aus- und Fortbildung von Rettungshundeteams</title>
    <link>http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Man-Trailing.html</link>
    <description>Man-Trailing&lt;br/&gt;Im Jahre 2005 haben wir zu unserem roten Faden in der Ausbildung von Flächen- und Trümmersuchhunden den roten Faden für den Bereich ManTrailing kennengelernt. Kevin Kocher zeigt ebenfalls in einfach strukturierten Arbeitsaufforderungen eine Systematik zur Ausbildung von ManTrailern auf.                                       &lt;br/&gt;                                                                                                                                                                          &lt;br/&gt;Wissenswertes von InterNational Bloodhound Training Institute  &lt;br/&gt;Aus dem amerikanischen übersetzt. Copyright by Kevin Kocher</description>
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      <title>Motivationsarbeiten, wichtig für den Bereich ManTrailing?</title>
      <link>http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/3/7_Motivationsarbeiten,_wichtig_fur_den_Bereich_ManTrailing.html</link>
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      <pubDate>Mon, 7 Mar 2011 17:52:09 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/3/7_Motivationsarbeiten,_wichtig_fur_den_Bereich_ManTrailing_files/IMG_8301.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Media/object137_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Ein vieldiskutiertes Thema, was nicht immer im Einklang mit dem im Fokus stehenden Hundetyp steht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die einen nutzen die Eigenmotivation. Das das Verfolgen von Spuren, insbesondere von Tierspuren für den Hund interessant ist, nutzt man ohne einen visuellen Anreiz. Eine tiefgreifende Verknüpfung erfolgt in den wenigsten Fällen. Vielmehr ergeben sich bei dieser Aufgabenstellungen recht schnell Problemstellungen und Konflikte, die der Hund durch Desinteresse und Arbeitsverweigerung aufzeigt. Sehr deutlich wird es durch das ständige Nässen auf der vermeintlichen Spur und verfolgen seiner Eigeninteressen, hier sehr deutlich das Zeitung lesen an jeder Ecke, die Beschäftigung mit den unterschiedlichsten Ablenkungen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Motivation kommt nicht von ungefähr. Der Hund muss ein Ziel haben, somit benötigt man gerade im Anfang einen visuellen Reiz. Gezielt sollen die vom Hund genutzten Instinkte des Nachjagens angesprochen werden.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es geht im Anfang dabei nicht darum, eine Spur zu verfolgen. Der Hund bekommt für das Nachlaufen eine Belohnung. Es ist ein Spiel, was für ihn zum Ziel führt, sprich Futter oder Spielzeug. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es werden mit dem Intensity auf Sicht die Vorlieben des Hundes ausgelotet. Das heißt, dass das passende Rabbit(Belohnung) gesucht wird um seitens des Hundes ein Interesse für die weglaufende Person und eine Ablenkungsresistenz gegenüber Umweltgegebenheiten zu erreichen. Ein Hund, der sich auf seine Aufgabe konzentriert; das müssen wir ihm nicht lernen; arbeitet sich mit einer gleichbleibenden Intensität zielgerichtet zur Person. Erreicht werden soll, dass der Hund in kleinen Schritten lernt, dass er trotz dem Rückhalt über die Leine durch seinen Hundeführer, zum Ziel kommt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Hund bringt diese Veranlagungen alle mit sich, wir müssen sie nur für uns nutzbar machen. Die Eigeninteressen des Hundes sollen möglichst schonend auf die Suche nach Menschen umgepolt werden. Am einfachsten erfolgt dies durch ein immer gleichbleibend aufgebautes Spiel. Die Regeln sollen einfach und das Ritual um unseren Vierbeiner in den Film zu bringen immer gleich sein. Dazu ist es wichtig, sich selber über das Setzen und Einhalten von Regeln bei diesem Spiel im klaren zu sein. Ständige Wechsel von Körpersprache, eigenen Emotionen,  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da wir gezielt die Motivation nutzen und dem Hund in immer wieder kehrenden Spielaufforderungen erklären, dass es sich lohnt, einem Menschen hinterherzulaufen, ist es von besonderer Wichtigkeit sich den Gangarten des Hundes gerade im Bereich der Konditionierung anzugleichen. Die Vorteile erkennt man erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn es um das Treffen von Aussagen über den Trailverlauf geht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das heißt, ein Spiel kann nur förderlich sein, wenn wir als Mensch unsere Vorbehalte für das Wie überdenken und dem Hund ermöglichen, schnellstmöglich ans Ziel zu kommen. Dafür müssen wir unsere Lethargie und unsere Vorstellungen bezüglich der Geschwindigkeit überdenken. Das aktive Erleben einer Nachsuche mit allen Nuancen einer Jagd bringt den Hund in eine Stimmungslage, die wir für die Fokussierung benötigen. Das beste ist es noch, wenn er das Weglaufen der Person  stimmlich begleitet. So blendet der Hund die ablenkenden und belastenden Umweltgegebenheiten aus. Seine Konzentration liegt auf dem Auffinden der Person, was ein wichtiger Ausbildungspunkt ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus diesem Grund nutzen wir den Intensity um dem Hund in vielen kleinen Schritten verständlich zu machen, dass dieses Spiel einen Menschen zu suchen, dass allerbeste Spiel der Welt ist. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch ergeben sich aus diesem Spiel Varianten, die weiter der Fokusierung auf der Spur dienlich sind. Den Hundeführer mit einer fremden Person an der Leine zu suchen, zeigt auf, wie intensiv der Hund darin bemüht ist, dass Spiel zu finishen. Das heißt, der Hund wird durch den HF ins Geschirr genommen, an den anderen Leinenträger übrgeben, Scentartikel vor den Hund und der HF verschwindet. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diejenigen, die diese Erfahrung am anderen Ende der Leine erleben dürfen, erkennen an diesem Punkt, wie wichtig der Bereich der Motivation ist um durch das selbstständige Arbeiten des Hundes über eine Spurlage zu kommen. Hat der Hund seinen HF gefunden wird die Leine übergeben und der vorherige Leinenträger wird zum Gesuchten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch hat es sich gezeigt, dass eine Nachsuche auf dem Fahrrad eine besondere Herausforderung ist. Das ergibt ein Arbeitstempo, was einer aktiven Jagd gleich kommt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Alles dient dazu, den Hund auf die Spur zu fokussieren. Schnelle Abfolgen in dem Spiel bewirken, dass der Hund schon beim Anlegen des Geschirrs versucht eine Spur aufzunehmen. Die Verhaltensweisen werden klarer und sicher je gezielter sich die Ausbildung auf den Bereich der Motivation und der schnellen Jagdspiele beschränkt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;© WestLaekenteam 2011</description>
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      <title>Leistungen eines Teams</title>
      <link>http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/3/5_Leistungen_eines_Teams.html</link>
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      <pubDate>Sat, 5 Mar 2011 11:56:33 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/3/5_Leistungen_eines_Teams_files/IMG_1258.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Media/object014_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Viele Faktoren spielen zusammen um in einer gestellten Aufgabe zu einem Ergebnis zu kommen. In vielen Fällen führt das erarbeitete Ergebnis nicht zu dem gewünschten Ziel. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das bedeutet nicht, dass bei einer fachlichen Ausbildung das Team eine Fehlleistung geleistet hat. Vielmehr zeigt es auf, dass in diese Arbeit sehr viele Erfahrungswerte manifestiert werden müssen. Mit dem Gedanken den Weg von A nach B absolvieren zu können, ist es in vielen Aufgabenstellungen nicht getan. Das Miteinander ergeben erst später ein harmonisches Zusammenspiel. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Weg der kleinen Schritte wird umso deutlicher, je tiefer man in die Welt der Gerüche einsteigt. Überforderungen sind schnell erreicht und das was ein Spiel sein soll, überfordert den Hund gänzlich. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;© WestLaekenteam 2012</description>
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      <title>Geruchsdifferenzierung</title>
      <link>http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/2/6_Geruchsdifferenzierung.html</link>
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      <pubDate>Sun, 6 Feb 2011 17:25:58 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/2/6_Geruchsdifferenzierung_files/DSC_5592.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Media/object013_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Bei jeder Trainingseinheit hat der Hund Geruchsdifferenzierung bei seiner Ausarbeitung zu bewältigen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Angefangen im Bereich der gewachsenen Bodenstrukturen wird dem Hund über Motivation verdeutlicht, was er suchen soll. Vordringliches Ziel ist es den Fokus seines Interesses auf die Trail zu legen. Im Grundsatz wird mit wenigen Ablenkungen begonnen und dann je nach Schwierigkeitsgrad sowie Ausbildungsstand die Aufgaben für ihn gewählt. Kritisch zu sehen ist der Punkt, dass der Hund seine Aufgabe verstanden hat und sich mit dem menschlichen Geruch als zu suchendes Objekt auseinandersetzt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;So werden im Lauf der Zeit die Aufgaben für den Hund immer weiter erschwert. Vom Kreuzen einer frischen Wildspur bis hin zu den vielen Spurlagen im Bereich eines Eingangs zu Einkaufszentren sollte er seine Erfahrungen ausleben können. Beginnend mit einem ablenkungsarmen und motivierten Ausarbeiten. Jede neue Situation sollte grundsätzlich unter Motivation erarbeitet werden um dem Hund das gemeinsame Spiel zu verdeutlichen. So geht es weiter zu den unterschiedlichsten Örtlichkeiten mit den unterschiedlichsten Anforderungen im Bereich der Ablenkung und des Alters.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als kleine Übungsvarianten kann man sich von dem einfachen Splitting &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;12&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;über den Multi-Person-Trail&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;123&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;zu einem Multi-Person-Trail mit Negativ&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;14&lt;br/&gt;Negativ3212&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;oder einem Multi-Person-Cross-Trail&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;213&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;weiter zu einem Multi-Person-Cross-Trail mit Negativ sich viele Varianten einfallen lassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;123Startpunkt &lt;br/&gt;für &lt;br/&gt;Negativ&lt;br/&gt;Bei all diesen Übungsvorlagen sollten doch weiterhin die Grundübungen nicht ausser Acht gelassen werden. Die Übungen als Aufgabe für ein Teamtraining vorzubereiten ist zweckmässig um den Leistungsstand des Teams beurteilen zu können. Weiterhin sollte der Hund an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten seine Spuren abarbeiten können. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;© WestLaekenteam 2012</description>
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      <title>Merkblatt über den Einsatz eines Personensuchhundes</title>
      <link>http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/2/6_Merkblatt_uber_den_Einsatz_eines_Personensuchhundes.html</link>
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      <pubDate>Sun, 6 Feb 2011 16:37:33 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/2/6_Merkblatt_uber_den_Einsatz_eines_Personensuchhundes_files/IMG_1220.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Media/object012_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Der Personensuchhund ist in der Lage nach menschlichem Individualgeruch zu suchen. Der menschliche Geruch ist wie der Fingerabdruck einer Person, somit einzigartig. Der Hund ist dazu ausgebildet, diesen individuellen Geruch an dem Ort des letzten Aufenthaltes oder einem Tatort aufzunehmen und zu verfolgen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für die Arbeit mit diesem speziell ausgebildeten Hund sind einige Grundsätze wichtig, um den größtmöglichen Erfolg bei einer koordinierten Nachsuche erreichen zu können.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Der ermittelte Ort des letzten Aufenthaltes der zu suchenden Person ist großräumig abzusperren. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Dem eingesetzten Diensthundführer ist ein Sicherungsbeamter als ständige Begleitperson für den Zeitraum des Einsatzes zur Seite zu stellen. Bei einem großen Aufkommen Dritter, sprich Schaulustiger sowie Presse, sind mehrere Sicherungs- und Absperrkräfte für einen reibungslosen Ablauf der Nachsuche notwendig.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Der Sicherungsbeamte sollte dem Team in einem Abstand von 10 Metern folgen, damit der Hund bei Richtungsänderungen nicht in seiner Bewegungsfreiheit eingeengt wird. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Der Sicherungsbeamte ist für die Kommunikation zur Einsatzleitstelle zuständig und führt geeignete Fernmeldemittel mit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Für einen maximalen Erfolg ist es notwendig, dass jeder eingesetzte Kollege sowie auch Zeuge vor Ort verweilt, bis der Personensuchhund seine Sucharbeit zum Abgleich der Geruchsdifferenzierungen aufgenommen hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Die  vor Ort eingesetzten Kollegen schützen den Tatort vor Verschmutzungen, weiteren Kontaminierungen durch andere Personen und sichern mögliche Geruchsartikel im Hinblick auf einen Einsatz des Personensuchhundes.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Jeder Gegenstand, der durch den zu Suchenden berührt worden ist, ist ein möglicher Geruchsartikel und darf nicht durch jedermann vor der Ankunft des Hundes berührt werden. Es ist wichtig für den eingesetzten Hundeführer zu wissen, wer mit dem Geruchsartikel in Kontakt gekommen ist, um das Verhalten des Hundes richtig interpretieren zu können.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Es ist in Tatortnähe sowie sonstiger Ansatzstelle sicherzustellen, dass laufende Kraftfahrzeugmotoren oder Stromaggregate an dem der Personensuchhund möglicherweise zum Einsatz kommen könnte, abgestellt werden. Damit wird verhindert, dass die mehr oder weniger empfindlichen Geruchspartikel weiter verweht und durch Abgase verschmutzt werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Die Geruchsartikel müssen bis zum Eintreffen des Hundes vor Ort an den Fundstellen belassen werden. Wenn Geruchsartikel aufgehoben werden müssen, eventuell zu Sicherungszwecken, können ein Stock, Draht oder Zangen benutzt werden, um diesen fachgerecht in einer „sterilen“ Plastiktüte einzutüten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Schuhabdruckspuren im Staub oder im Schlamm können als Geruchsartikel auch verwendet werden und müssen vor Verschmutzung geschützt werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Der gleichzeitige Einsatz eines tief schwebenden Hubschraubers zur Nahbereichsfahndung und Nutzung der Wärmebildkamera in unübersichtlichen oder offenen Geländeteilen ist für den Einsatz eines PSH hinderlich. Die zur Ruhe gekommenen Geruchspartikel werden aufgewirbelt und der zuvor bestandene Spurverlauf ist für den Hund nicht mehr nachzusuchen. Ein Erfolg der Nachsuche ist nicht mehr gegeben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;	1.	Bei einer  Flughöhe von 500m ist der Einsatz eines Hubschraubers für die anschließende Nachsuche mit dem PSH nicht einschränkend.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Geruchsartikel:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir ziehen es vor, die für die Arbeit mit meinem Hund benötigten Geruchsartikel bei Eintreffen am Einsatzort selbst zu gewinnen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nach einer Lagebeurteilung durch den Einsatzleiter vor Ort und Sichtung des Tatorts/ Place Last Seen werden die Erfolg versprechenden Geruchsartikel ausgesucht und in unbenutzten, verschließbaren Plastiktüten eingetütet und für den weiteren Gebrauch aufbewahrt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wichtig: Eine Sicherung und Weiterreichung durch fremde Hände ist zu vermeiden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Geruchsartikel kann auch jede Nebenerscheinung des menschlichen Körpers wie Blut, Urin, Speichel, etc. sein. Ein geeigneter Geruchsartikel kann jedes mögliche Einzelteil sein, dass durch die zu suchende Person genutzt wurde, mit dem sie in Berührung gekommen ist oder durch sie angefasst wurde. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das können Dinge des täglichen Lebens sein wie Autositz, Lenkrad, Kleidung, persönliche Einzelteile(Mappe, Zahnbürste, Haarbürste, Werkzeuge, Hand- und Fußabdruckspuren, auch die durch den Verdächtigen berührte Bekleidung der Geschädigten, etc.). &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus der Vielzahl an Möglichkeiten ergibt sich, dass bestimmte Einzelteile wünschenswerter als Geruchsartikel sind als andere. Da wird die direkt am Körper getragene Kleidung, wie Hemden, Unterwäsche und Jacken bevorzugt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Menschlicher Geruch ist vergänglich und kann mit verschiedensten Kontaminationen für die Nachsuche unbrauchbar werden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es ist für den Hundeführer wichtig zu wissen, wenn Geruchsartikel durch andere Polizeibeamte am Einsatzort gesichert, gesammelt oder als Beweismittel einbehalten werden. Der Geruch der Kollegen ist auch an dem gesicherten Gegenstand vorhanden. Durch Unachtsamkeit des sicherstellenden Beamten können Geruchsartikel verschmutzt und somit für einen Erfolg versprechende Suche unbrauchbar werden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch das Durchsuchen eines möglichen Geruchsartikels, eventuell einer Jacke nach Papieren, kann zur Folge haben, dass eine weitere Nutzung als Referenzgegenstand für den Hund unmöglich wird. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für eine Erfolg versprechende Nachsuche ist es wichtig, dass der Geruchsartikel wie ein Beweismittel zur DNA-Analyse behandelt und gesichert wird. Dazu sollten für eine Gewinnung Gummihandschuhe benutzt werden und eine unmittelbare Nähe der sichernden Person zu dem Artikel wegen weiterer Kontaminationen vermieden werden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Geruchsartikel, die durch Angehörige für die Nachsuche abgegeben werden, zeichnen sich durch Mischkontaminationen aus. Sie sind durch die unkontrollierte Weiterreichen in andere Hände für das Anriechen und Ausarbeiten eines Spurverlaufs ungeeignet. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kleine Einzelteile werden in Ziploc-Art-Gefrierbeuteln verpackt und aufbewahrt. Damit ist es auch möglich, die Geruchsartikel tief gefroren für einen längeren Gebrauch zu asservieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Größere Einzelteile werden in neue Plastikabfallbeutel gelegt und versiegelt. Bei der Sicherung von Körperflüssigkeiten empfiehlt sich eine Sicherung mittels Bakterietten.   &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Tatortarbeit:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Um dem Personensuchhund die besten Möglichkeiten zu bieten und das Team sowie den sachbearbeitenden Kollegen alle Vorteile für weiter zu verwertende Ermittlungsergebnisse zu ermöglichen, können die nachfolgenden Richtlinien bedeutend sein:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Verhaltensregeln am Tatort sind auch für den Einsatz des PSH bindend. Selbst der Bereich um den letzten Aufenthaltsortes ist wie ein Tatort anzusehen. Für eine erfolgreiche Sicherung von Spuren und Sachbeweisen gibt es keine zweite Chance. Eine große Absperrung und Freihalten des letzten Aufenthaltsortes ist unabdingbar.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und zum guten Schluss:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der PSH ist ein sinnvolles Einsatzmittel zum Auffinden von vermissten sowie gesuchten Personen. Er dient der Findung von Indizien, die später durch den HF mittels eines Einsatzberichtes übermittelt werden sollen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wichtig: Der PSH dient nicht der Beweismittelführung in Strafverfahren. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nicht immer ist es möglich, die zu suchende Person aufzufinden. Trotzdem können die gewonnenen Erkenntnisse einer Nachsuche im Laufe der weiteren Ermittlungen als wertvolle Ergänzungen sowie zur Aufklärung eines Sachverhaltes dienlich sein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nicht alle Einsatzmöglichkeiten bieten die Voraussetzungen für den Einsatz dieses speziell ausgebildeten Hundes. In den Fällen, wo ein Geruchsartikel nicht vorhanden ist, ist ein PSH ebenfalls eine wertvolle Unterstützung um eine gezielte Nachsuche zur Gewinnung von Erkenntnissen( ist in dem Bereich eine frische Spurenlage, wenn ja, wo führt sie hin) noch zu gewähren. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dazu ist es notwendig alle gesammelten Aussagen auf den Punkt des letzten Sichtungsortes zu kontrollieren. Der an dem Ort verbliebene Geruch der zu suchenden Person ist für die Arbeit mit dem PSH ausreichend und ermöglicht einen Start zur Nachsuche. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bei Unsicherheiten besteht die Möglichkeit mit dem HF Rücksprache zu halten und einen möglichen Sucheinsatz telefonisch abzusprechen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;© WestLaekenteam 2012</description>
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      <title>Korrekturen von unerwünschten Verhaltensweisen</title>
      <link>http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/1/26_Korrekturen_von_unerwunschten_Verhaltensweisen.html</link>
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      <pubDate>Wed, 26 Jan 2011 16:24:15 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Eintrage/2011/1/26_Korrekturen_von_unerwunschten_Verhaltensweisen_files/IMG_1259.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.westlaekenteam.de/Rettungshunde/Man-Trailing/Media/object011_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Es gibt viele Ausbildungsphilosophien und Gedankengänge, wie der Hund eine Spur ausarbeiten soll oder kann. Die menschliche Vorstellungskraft und Mitarbeit an der Leine beeinflusst auch das Wie der Ausarbeitung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dem Hund seine Sinnesleistungen sind darauf abgestellt, Tierspuren zu verfolgen. Keiner Hunderasse ist das Gen angeboren, sich auf die Spuren eines Menschen zu begeben und diesen aufzufinden. Für den Hund ist es ein Lernprozess, den es gilt einfach und beständig zu vermitteln. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erklärtes Ziel der Ausbildung ist das akkurate und beständige Ausarbeiten von menschlichen Spuren. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Merksatz: Der Hund soll den Scent arbeiten und nicht nach ihm suchen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da ergeben sich für den Bereich der Ausbildung einige Schwierigkeiten, die es vorab zu klären gilt. Zum einen ist es wichtig, den Fokus des auf seine Eigeninteressen ausgerichteten Hundes auf diese spezielle Aufgabe zu bündeln. Seine Energie und Sinnesleistungen sind auf diese Arbeit zu fokussieren, sodass er bei jeder Ausarbeitung von menschlichen Spuren mit einem hohen Einsatz seiner Instinkte nur bei dieser Aufgabe ist. Seine Motivation richtet sich ausschließlich auf die  menschlichen Spurenlage. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus diesen Anforderungen und Schwierigkeiten ergeben sich Besonderheiten für den Bereich der Ausbildung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Schlüssel zum Erfolg ist die Gestaltung der Trainingseinheiten in einem Spiel. Das heißt, dass in kleinen Schritten dem Hund verständlich gemacht wird, dass er bei Ausarbeitung einer Spurenlage zum Erfolg kommt. Es ist ein Jagdspiel, dass für unseren Vierbeiner selbst belohnend ist. Ein wichtiges Instrument ist der in unsere Ausbildung integrierte „Intensity“. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In vielen kleinen Einheiten wird dem Hund vermittelt, dass er beim Verfolgen der menschlichen Geruchsspur eine Bestätigung in Form von Futter oder einem Spielzeug am Ende erhält. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es sind viele Mosaiksteinchen und die Beständigkeit einer Konditionierung, die zusammen getragen werden müssen. Gerade im Bereich der Grundübungen ist eine Korrektur des gewünschten Verhaltens hinderlich. Hier beginnt der Hund sehr schnell seinen Interessen nachzugehen und auch sich gänzlich in Übersprungshandlungen zu retten, um seinem Hundeführer alles recht machen zu können. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich Schritt für Schritt mit geringen Schwierigkeitsgraden eine Grundlage zu erarbeiten. Es gilt in dieser Grundlage die Motivation des Hundes auf die Spur zu bringen. Die Trainingssituationen sind so zu wählen, dass der Hund nicht überfordert wird und dieses Motivationsspiel schnell und nachhaltig begreifen kann. Je unkontrollierter im Bereich der Grundlagenarbeit konditioniert wird, umso schwierig werden die aufkommenden Problemstellungen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch kann es immer mal wieder notwendig sein viele Schritte zurück zu gehen und kontrollierter auf die Arbeitsweise und die Motivation des Hundes einzugehen. Ein schnelles Vorgehen ist hinderlich. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vorausgesetzt der Hund hat seine Grundlagen verstanden, werden die Anforderungen und Schwierigkeitsgrade im Verlauf der Spurenlage erhöht. Er sucht in der Motivationslage schnell die menschliche Spurenlage und verfolgt sie zügig bis zum Ende. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit diesen Voraussetzungen ergeben sich das ein oder andere Mal Punkte in der Ausarbeitung, bei denen der Hund über das Ziel hinausschießt. Er stürzt vorwärts auf der Suche nach Scent. Dieses Verhalten ist für eine sichere Ausarbeitung nicht hilfreich. Der Hund muss den Fehler ausführen und in seinem Vorwärtsdrang mittels eines Leinenrucks korrigiert werden. Dafür ist es auch notwendig als Hundeführer die Nuancen der Körpersprache bei einer solchen Ausarbeitung zu verstehen. Nichts ist schlimmer als seinen Hund im ungünstigsten Moment zu massregeln. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Korrekturen müssen gezielt und dem Ausbildungsstand des Hundes angemessen eingefügt werden. Das heißt auch bei einem Teamtraining nutze ich persönlich Korrekturen, wenn mein Hund sich mit anderen Dingen beschäftigt, als der vorhandenen menschlichen Spur zu folgen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;© WestLaekenteam 2012</description>
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